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08.03.2008 - Clubs unterliegen daheim gegen Wörthersee Piraten

Clubs unterliegen daheim gegen Wörthersee Piraten

Die Hausherren waren in ihrem Re-Match gegen die Piraten in der Frühphase klar überlegen. Die Gäste aus Kärnten wirkten ein wenig lustlos, und so konnten die Wiener schnell im ersten Viertel eine zweistellige Führung etablieren. Bemerkenswert war die Ausgeglichenheit im Scoring der Hauptstädter, die früh mit ihren Reserven spielten und die Offensivlast geschickt auf mehrere Schultern verteilten. Ein paar Fouls der Clubs-Führungsspieler im zweiten Viertel später änderte sich die Situation, und die Piraten konnten in der zunehmend von vielen Fouls zerklüfteten, physisch geführten Partie wieder den Großteil des Rückstandes wettmachen. Die Clubs gingen, angeführt von Dockner und Seel, mit einem knappen 44:42 Punkte-Vorsprung in die Halbzeitpause. Bei den Kärntnern lief das Spiel hauptsächlich über Husanovic und Gavran, die sich dank ihrer Größe immer wieder unter dem Wiener Korb durchsetzten konnten.

Der Auftakt des dritten Viertels geriet dann zum Albtraum für die Clubs, die fast sechs Minuten lang den Ball nicht im gegnerischen Korb unterbringen konnten. Sie büßten nicht nur ihren knappen Vorsprung ein, sondern lagen ihrerseits phasenweise mit 10 Punkten zurück, bis sie sich wieder besannen und mit einem Rückstand von 6 Punkten in den Schlussabschnitt gingen. Von da an lagen meistens die Gäste in Führung, doch die Clubs kämpften sich Stück um Stück an den Gegner heran. In den letzten fünf Minuten der Begegnung verstanden es die Piraten, Matthias Dockner und vor allem Damir Rajkovic mit Doppeln aus dem Spiel zu nehmen. Die von Fouls geplagten Clubs trafen ihre Distanzwürfe in den letzten vier Minuten nicht mehr und mussten die Begegnung mit vier Mann am Spielfeld beenden. So unterlagen die Clubs daheim mit 75:82.

Ergebnis: 75:82 (26:14, 44:42, 55:61)
Beste Werfer Clubs: Dockner 18, Seel 15, Pinterits 12
Beste Werfer Piraten: Gavran 22, Husanovic 20, Kuttnig 14

Clubs Manager Matthias Hager: "Das dritte Viertel hat uns die Partie gekostet. Mit unserer Leistung in der zweiten Halbzeit können wir als Team nicht zufrieden sein."

Wörthersee Manager Günter Ofner: "Wir haben heute mit viel Glück in Wien gewonnen. Mit 20 getroffenen Freiwürfen von 42 Versuchen gewinnt man normalerweise kein Spiel in der ÖBL."

Nächstes Spiel
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Im Herbst 2010.
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